
Wie Sie Ihren Badezimmerheizer richtig nutzen können
Waren Sie schon einmal nach dem Duschen in einem eiskalten Badezimmer? Das ist wirklich schrecklich. Die meisten Heizgeräte versuchen lediglich, die Luft zu erwärmen – das dauert ewig und sorgt meist dafür, dass es im Raum stickig wird. Infrarotheizungen funktionieren anders: Sie heizen direkt die Quellen der Wärme – Ihre Haut, den Boden oder das Handtuch – und erwärmen diese sofort.
Doch die eigentliche Magie zeigt sich, wenn man auf manuelle Schalter verzichtet und das Smart-Home-System die Arbeit übernimmt.
Die Ausrüstung, die Sie wirklich benötigen
Man kann einfach keinen leistungsstarken Heizer an einen billigen Smart-Stecker anschließen und damit Schluss machen. Solche Geräte verbrauchen viel Strom. Wenn Sie ein 2000-Watt-Heizgerät verwenden, wird ein schwacher Stecker buchstäblich überhitzen.
Sie benötigen daher einen robusten Relais. Stellen Sie sich dieses als „Muskel“ vor, der zwischen dem Smart-Hub und dem Heizgerät steht. Er übernimmt die hohe elektrische Last, sodass das Smart-Home-System nicht beschädigt wird.
Das „schnelle“ Erwärmen
Der größte Vorteil von Kurzwellen-Infrarotheizungen ist ihre Geschwindigkeit. Denken Sie an die alten Ölheizkörper, die zwanzig Minuten brauchen, um angenehm warm zu werden. Vergessen Sie die! Mit einer Smart-Lösung können Sie den Heizer vom Bett aus oder per Sprachbefehl einschalten. Noch bevor Sie ins Badezimmer gehen, sind die Heizelemente bereits aktiv und der Raum wirkt gemütlich. Es geht wirklich schnell.
Ein paar Dinge, auf die Sie achten müssen
Es ist zwar nicht alles „Plug-and-Play“, aber es gibt ein paar Besonderheiten. Zunächst benötigen diese Heizgeräte eine freie Sichtlinie. Wenn Sie das Gerät hinter einem dicken Handtuchhalter verstecken, hilft Ihnen der Smart-Trigger nicht – Sie heizen dann nur ein Stück Metall statt Ihres Körpers. Die richtige Platzierung ist also wichtig.
Achten Sie außerdem auf Ihren Stromzählerschrank. Wenn Sie fünf verschiedene Heizgeräte gleichzeitig einschalten, könnte das zu einem Stromausfall führen. Es ist daher ratsam, die Heizgeräte nacheinander einzuschalten oder sicherzustellen, dass Ihre Leitungen die plötzlichen Stromspitzen bewältigen können.
Denken Sie auch daran, dass Ihre Smart-Module selbst dann etwas Strom verbrauchen, wenn sie „ausgeschaltet“ sind – schließlich müssen sie weiterhin mit Ihrem WLAN verbunden bleiben. Es handelt sich dabei um eine geringe Menge Strom, aber es ist trotzdem vorhanden.