
Warum elektrische Lecks die Wasserstoffsensor zerstören – und wie wir das verhindern
Bei der Herstellung von Wasserstoffsensoren ist es entscheidend, dass die Katalysatorschichten aktiviert werden können. Dafür ist Wärme notwendig. Man benötigt ein präzises Temperaturprofil – andernfalls funktioniert der Sensor nicht. Wir bauen unsere Heizelemente so, dass sie diese strengen Anforderungen erfüllen. Doch das eigentliche Problem sind nicht gerade die hohen Temperaturen.
Es sind vielmehr die elektrischen Lecks. Stellen Sie sich vor: Ein winziges Loch in der Isolierung kann bereits zu einem Desaster führen. Dadurch kann das gesamte Sensorkonstrukt beschädigt werden – oder es kommt zu einem Sicherheitsstopp, wodurch die gesamte Anlage stillgelegt wird. Das ist sicherlich keine schöne Art, einen Dienstag zu verbringen.
Wir testen alles – ohne Ausnahmen.
Ich glaube nicht an „Probenprüfungen“. So dringen fehlerhafte Komponenten unbemerkt ein. Stattdessen wird jedes Heizelement, das unser Werk verlässt, einer umfangreichen Prüfung auf Belastbarkeit sowie Isolierwiderstand unterzogen. Wir testen also die Isolierschicht unter hohem Spannungsniveau, um sicherzustellen, dass sie auch unter Einsatzbedingungen ihre Funktion behält.
Fällt ein Heizelement aus? Dann landet es im Schrotthaufen. Punkt.
Wir sind so streng, weil Wasserstoffsensore normalerweise in Umgebungen eingesetzt werden, in denen schon geringe Ströme zu Fehlern führen können – oder sogar Funken entstehen können.
Der Kampf gegen thermische Belastungen
Heizelemente mit hoher Leistungsdichte bewirken eine starke Ausdehnung und Zusammenziehung. Diese Bewegungen belasten die elektrischen Anschlüsse stark. Meiner Erfahrung nach ist genau an der Stelle, wo das Heizelement mit dem Stromkabel verbunden ist, das Problem am größten. Das ist der schwächste Punkt.
Unsere Tests dienen dazu, sicherzustellen, dass die Isolierung den wiederholten thermischen Belastungen standhalten kann, ohne dass es zu Leckströmen kommt. Wir achten besonders darauf, dass der Abstand zwischen dem Heizefilament und der Außenschicht ausreichend groß ist.
Ein Wort zur Stromversorgung
Wir können zwar garantieren, dass unsere Heizelemente hochwertig sind – doch es gibt eine Bedingung: Ihre Stromversorgung muss ebenfalls hochwertig sein. Wenn Ihr System Spannungsspitzen oder andere Störungen aufweist, dann wird selbst das bestqualifizierte Heizelement irgendwann versagen. Das ist einfach Physik. Stellen Sie sicher, dass Ihr Überspannungsschutz dem Isoliergrad des Heizelements entspricht.
Um Ihnen zu helfen, liefern wir für jede Charge die Daten zum Isolierwiderstand (in MΩ). So können Sie über die Zeit den Zustand Ihrer Geräte überwachen und Probleme frühzeitig erkennen.