
Wie man die Dinge in feuchten Bereichen warm – und trocken – hält
Seien wir ehrlich: Herkömmliche Heizgeräte sind in Orten wie Umkleideräumen oder industriellen Reinigungsräumen nutzlos. Sie können die Feuchtigkeit einfach nicht bewältigen. Wasser dringt ein, die elektrischen Komponenten funktionieren nicht mehr richtig – und die Heizelemente verbrennen viel schneller, als eigentlich nötig wäre.
Wir haben dieses Problem gelöst, indem wir Infrarot-Heizelemente in einen Gehäuseaufbau mit IPX5-Schutz eingebaut haben. Mit anderen Worten: Man kann das Gerät von fast jeder Richtung aus mit Wasserdüsen besprühen – die elektrischen Komponenten bleiben dabei völlig trocken.
Warum Infrarot?
Das Tolle daran ist: Diese Heizgeräte heizen nicht die Luft auf. Stattdessen strahlen sie Energie direkt auf die Haut sowie die umliegenden Oberflächen ab. Es fühlt sich an, als würde man in der Sonne eines klaren Herbstmorgens stehen. Man muss nicht warten, bis eine Konvektionsheizung langsam warme Luft durch den Raum bläst. Man schaltet das Gerät ein – und spürt die Wärme sofort.
Die technischen Details
Der eigentliche Trick besteht darin, Wasser fernzuhalten, ohne zu viel Wärme im Inneren des Geräts zu speichern. Wir verwenden hochtemperaturbeständige Silikondichtungen sowie abgedichtete Kabelanschlüsse, um eine Wasserbarriere zu schaffen.
Das Heizelement selbst befindet sich in einem Quarztube. Doch wir verwenden nicht irgendeinen Glastyp – sondern gehärtetes Quarzglas. Warum? Weil normales Glas bei extremer Hitze in einem feuchten, kalten Raum brechen kann. Gehärtetes Quarzglas macht das nicht.
Wichtige Hinweise
Achten Sie darauf, Ihre Schalter zu überprüfen. Diese Geräte verbrauchen viel Strom, wenn sie zum ersten Mal eingeschaltet werden. Wenn Sie mehrere dieser Geräte in einem gewerblichen Raum installieren, stellen Sie sicher, dass die Verkabelung stark genug ist. Sie möchten schließlich nicht, dass es zu Spannungsabfällen kommt, die die Leistung der Geräte beeinträchtigen.
Ein paar Dinge, die man beachten sollte
Aufgrund des Schutzhülls sind diese Geräte etwas größer als herkömmliche Lampen. Sie sind also nicht „flach“. Stellen Sie sicher, dass die Befestigungshaken das zusätzliche Gewicht aushalten können.
Außerdem: „Wassergeschützt“ bedeutet nicht „wasserdicht“. Man darf diese Geräte nicht unter Wasser platzieren. Wenn man sie zu niedrig montiert, wo sie täglich mit Hochdruckreinigern besprüht werden, werden die Dichtungen letztendlich versagen.
Montieren Sie die Geräte lieber oben. So erhalten Sie eine bessere Wärmeabstrahlung – und die Geräte halten länger.